Das Ich des Künstlers

Ausstellung Georges Dussau in der Galerie Elzenheimer

Das Ich des Künstlers

Da staunten die Gäste am Eröffnungstag nicht schlecht. Mit offenem Hemd und ohne Krawatte stand plötzlich Ministerpräsident Roland Koch nebst Gattin Anke in der Schwalbacher Galerie Bild und Rahmen von Peter Elzenheimer.  Die Werke von Georges Dussau hatten den Landesvater angelockt, dessen Frau bereits einige Werke des französichen Künstlers gesammelt hat.

Aus den Werken, Unikate, Radierungen, Keramiken und Skulpturen aus Bronze die in Schwalbach zurzeit zu sehen sind, ist keines hervor zu heben. Die außerordentlich kreativen Bilder zeichnen sich durch interessante Gegenstände, Figuren, die jeder anders sieht und deutet, aus.

Aus den Unikaten kann nichts Eindeutiges heraus gedeutet werden, alle zeigen sich frei für Interpretationen. Sieht jemand in einem Unikat ein tanzendes Indianerpärchen, so deutet es ein anderer als Figuren einer anderen Kultur.

Die mediterranen Bilder sind alle in blau gehalten, was auch einen Teil des Lebens des Künstlers widerspiegelt. Denn er lebte und arbeitete in der Bourgogne und am Mittelmeer. Alle seine Bilder sind durch eine starke einheitliche Prägung gekennzeichnet, alles verdankt sich in der Kunst Dussaus dem Duktus der Linie, konnten die Schwalbacher Besucher in jedem seiner Bilder erkennen.
Der kreative Maler, der von sich behauptet, dass er sich mit der Malerei verändert, so wie er sich mit dem Leben verändert, fühlt sich in seinen Vernissagen oftmals wie nackt: „Mein verborgenstes Inneres ist zur Schau gestellt und dem Publikum ausgeliefert. Es kommt vor, dass ich mich unwohl fühle."
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