Frankfurt aus Sicht des Fotokünstlers Gernot C. Wohl

(News Farnkfurt vom 07.07.2005)

Frankfurt aus Sicht des Fotokünstlers Gernot C. Wohl

Unter dem Titel „Main Frankfurt - fotografische Betrachtungen der wohl kleinsten Metropole der Welt,
zeigt die Galerie Elzenheimer in Schwalbach vom 7. Juni bis zum 7. Juli Arbeiten
des Fotokünstlers Gernot C. Wohl.
In den oft großformatigen Fotografien liefert Wohl eine überraschend neue Sicht auf die Mainmetropole. So lässt der Künstler mittels farbiger Verfremdung reale und alltägliche Stadtarchitektur wie eine künstlich geschaffene Modellwelt erscheinen. Kalte und leblose Materialien wie Glas, Stein und Metall taucht Wohl in warm leuchtende Orange- und Rottöne. Die gezeigten Bauwerke und Stadtpanoramen strahlen auf diese Weise Dramatik, Vitalität und Power aus. Was dabei wie nachträglich eingefärbt und übermalt wirkt, beruht auf komplizierten und von Wohl zuvor akribisch berechneten fotochemischen Prozessen. Konsequent verzichtet er daher auf jede Form digitaler Nachbearbeitung am Computer. Vielmehr bestimmen die Farbtemperatur des Lichts und das Material der fotografierten Oberflächen schon während der Aufnahme vor Ort wesentlich das spätere Kunstwerk.

ImageZu sehen sind in Schwalbach neben farbigen Arbeiten auch monochrome Stadtansichten. Hier geht Wohl an die Grenzen des Mediums, indem er den Kontrast aus Hell und Dunkel und das Wechselspiel von Fläche und Umriss auf die Spitze treibt. Durch das Fehlen von Farbe und die extreme Kontrastzeichnung wird die Frankfurter Skyline einem Scherenschnitt gleich zur prägnanten Silhouette und zum Symbol weltstädtischer Architektur.



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