Carin Gruddas Rätsel fahren im LKW nach Italien

(Schwalbacher Zeitung  vom 25.02.2004)

Carin Gruddas Rätsel fahren im LKW nach Italien


Kunst kann auch Schwerarbeit sein. Das wurde beim Abtransport der Bronzeplastiken deutlich, die fast ein halbes Jahr lang in Schwalbach gestanden hatten.
Nur mit schweren Ladegeräten und der Mitarbeit städtischen Bauhofs war es möglich, die 35 großen Skulpturen mit einem Gesamtgewicht von rund acht Tonnen Bronze, auf einen 13,5 Meter langen LKW zu verladen. Nach einem Zwischenstopp in der Bronzegießerei Immart in Italien, in der einzelne Teile repariert werden, geht die Reise für die Plastiken und Skulpturen von Carin Grudda weiter. Sie werden ab Mai im Museum von Alxandria (Italien) gezeigt - ein Meilenstein in der Entwicklung der Künstlerin Carin Grudda. Die Resonanz und das weit über die Region hinausgehende Interesse an der Skulpturenausstellung „wo die Rätsel bleiben" zeigt nach Meinung von Galerist Peter Elzenheimer, wie wichtig es ist, Kunst und Stadtkultur zu verbinden. „Kunst im öffentlichen Raum ist Kunst für jedermann. Die Skulpturenausstellung war auch eine Werbung für die Wohnqualität und den Standort Schwalbach."
[red]

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Nur mit schwerem Gerät konnte die große Skulptur, die einige Monate lang vor dem
Torbogenhous der Mutter Krauss stand, auf den Lkw verladen werden.




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